Chinesische Weisheiten, Sprichworte,...

Zusammengesucht und formatiert von Offenberg Übersetzungsdienst.
Deutsche Übersetzung und Chinesischer Originaltext

Eine von gerechtem Zorn beseelte Armee ist unbesiegbar, eine selbstgefällige Armee wird unweigerlich geschlagen werden.

Ein kampfsüchtiger Hahn wird nie ein fleischiges Speisehähnchen, ein angeberischer Mensch vollbringt keine große Tat.

Trotz der Liebe zu einen Menschen erkennt man seine schlechten Eigenschaften, trotz der Abscheu zu einem Menschen erkennt man seine guten Eigenschaften.

Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem. Nichts wird vergessen, die Zeit der Vergeltung wird kommen.

Man wünscht dem, den man liebt, das Wohl und man wünscht dem, den man haßt, den Tod.

Die Sicherheit läßt die Gefahr nicht in Vergessenheit geraten und das Überleben läßt das Sterben nicht in Vergessenheit geraten.

Aus Gemütlichkeit entstehen Müßiggänger, aus schwierigen Situationen Helden.

Ißt sich jemand zu 80 Prozent satt, schont er seine Gesundheit; ißt er sich 100 Prozent satt, schadet er seiner Gesundheit.

Die Handfläche ist schwächer als die Faust; ein einziger Seidenfaden ist schwächer als ein Seil.

Schnaps verfärbt das Menschengesicht, Gold verdirbt das Menschenherz.

Wer tagsüber keine böse Tat begeht, befürchtet nachts nicht den Besuch des Teufels.

Kein Tag soll ohne Leistungen verbrachtet werden, denn die Jugend erlebt man nicht zweimal.

Für alle Krankheiten findet man eine Behandlung außer für Liebeskummer.

Einmal sehen ist besser als hundertmal hören.

Der Stein, den man gegen jemanden aufhebt, fällt einem auf die eigenen Füße.

Den Kaiser zu begleiten ist so gefährlich wie einen Tiger zu begleiten.

Eine Hilfetat soll bis zum Schluß geleistet werden, wie auch eine Rettung.

Ohne Schleifen erhält ein Schwert keine scharfe Schneide, ohne Training erhält ein edles Roß keine schnellen Beine.

Die scharfe Schneide eines Schwertes entsteht durch Abhärten und der Duft der chinesischen Essigpflaumenblüten entsteht durch die bittere Winterkälte.

Konservative Denkweise behindert jeglichen Fortschritt.

Gute Arznei schmeckt bitter aber heilt die Krankheiten, wohlmeinender Rat klingt unangenehm aber ist nützlich.

Unbeholfene Vögel fliegen zuerst und erreichen früher den Wald und ungeschickte Menschen lernen fleißiger und erlangen mehr Wissen.

Eine drei Fuß dicke Eisschicht ist nicht das Ergebnis eines einzigen Frosttages.

Kommt der Feind, schicken wir Truppen; kommt Hochwasser, errichten wir Dämme. (Den Umständen entsprechende Maßnahmen treffen.)

Ausschlaggebend ist nicht die Größe der Truppe, sondern die Qualität.

Im Krieg ist Schnelligkeit entscheidend.

Bevor die Truppen und ihre Pferde aufbrechen, ist ihr Proviant bereits unterwegs.

Eine Krankheit nimmt den Weg durch den Mund; die Kälte dringt durch die Füße hinein.

Ein unter mehreren Krankheiten leidender Mensch kennt sich mit der Arznei gut aus.

Ein lebensgefährlich Erkrankter geht zum erstbesten Arzt. (In einem kritischen Moment überall blindlings Rat suchend.)

Das Ausbrechen einer Krankheit kommt schnell wie ein Bergsturz; die Heilung einer Krankheit verläuft langsam wie das Ziehen von Seidenfäden.

Ohne die bittere chinesische Coptis gegessen zu haben versteht man nicht, die Süße des Zuckers zu schätzen.

Ohne Alkoholgenuß verfärbt sich das Gesicht nicht; ohne Diebstahl begangen zu haben läßt das Herz sich nicht schrecken.

Aus Feindschaft erwächst Freundschaft.

Keine Heldentat ist geleistet, bevor man die große Mauer besteigt; keiner Versuch wird aufgegeben, bevor man den gelben Fluß überquert. (Man gibt nicht auf, bevor alle Hoffnungen begraben sind.)

Die Haushaltsverwaltung läßt wissen, wieviel das Brennholz und der Reis kostet; das Gebären eines Kindes läßt wissen, wie groß die Güte der Eltern ist.

Wenn der Wind des Frühlings nicht weht, kommt selten der Regen des Herbstes.

Keine Tränen vergießen, bis man den Sarg zu Gesicht bekommen hat. (sich bis zuletzt gegen das Eingeständnis einer Niederlage wehren - negativer Ausdruck!)

Ohne eigenes Erleben erwirbt man keine Erweiterung des Horizonts = Erfahrung ist die Mutter der Weisheit..

Man kann kein Tigerjunges fangen, ohne sich in die Höhle des Tigers zu wagen = Wer wagt, gewinnt.

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